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Phake Intraokulare Linsen (PIOL)

Sie sind noch keine 45 Jahre alt, haben eine hohe Fehlsichtigkeit und möchten Ihren Alltag und Ihre Freizeit ohne Brille genießen? Dann kann eine Phake Intraokulare Linse (phake= zusätzlich zur natürlichen Linse) eine Lösung für Sie sein. Wir implantieren diese Linsen in Landshut seit 1998 mit großem Erfolg.

Bei diesem Linsenimplantat wird zusätzlich zur körpereigenen Linse eine Kunstlinse in das Auge implantiert. Das Verfahren ist reversibel, d.h. der Eingriff kann, falls erforderlich, wieder rückgängig gemacht werden.

Eine Phake Intraokulare Linse (PIOL) ist geeignet bei:

Kurzsichtigkeit ab -3 dpt bis -21 dpt

Weitsichtigkeit ab +3 dpt bis +10 dpt

Hornhautverkrümmung bis 7,5 dpt

Wann ist diese Linse zu empfehlen?

  • bei stabilen Brillen- bzw. Kontaktlinsenstärken seit mindestens einem Jahr
  • ab einem Alter von 21 Jahren und bei gesundem Augenbefund
  • bei Erfüllung aller anatomischen Voraussetzungen des Auges

Wann sollte die Linse nicht implantiert werden?

  • bei chronischen Augenentzündungen oder Augenerkrankungen
  • bei Schwangerschaft oder in der Stillzeit
  • wenn die anatomischen Voraussetzungen der Hornhaut zur Implantation
 nicht gegeben sind
  • bei Patienten unter 21 Jahren

Behandlungsablauf Phake Intraokulare Linsen

Bitte lassen Sie sich an diesem wichtigen Tag begleiten, denn Sie dürfen im Anschluss an die Behandlung nicht selbst Auto fahren. Verzichten Sie auf Make-up, Rasierwasser, Haarspray und Parfüm.

Dank örtlicher Betäubung ist die Operation schmerzfrei. Auf Wunsch kann der Eingriff aber auch unter Vollnarkose erfolgen.

Am Hornhautrand wird (je nach Linsenmodel) ein winziger Schnitt von 2-3mm Länge gesetzt.

Die Linse wird gefaltet und mit Hilfe eines Instruments durch diese kleine Öffnung in das Auge, vor die natürliche Linse, eingeführt und fixiert.

Aufgrund der besonderen Form des kleinen Schnittes verläuft die Heilung sehr schnell und es ist keine Naht erforderlich.

Die Sehschärfe verbessert sich kontinuierlich innerhalb weniger Stunden nach der Operation, so dass Autofahren ohne Sehhilfe bereits nach wenigen Tagen möglich ist.

In den ersten Wochen nach der Operation können die Augen noch etwas lichtempfindlicher sein als sonst.

Die Nachkontrollen finden in folgenden Abständen statt:

  • am ersten und zweiten Tag nach der Behandlung
  • nach 1 Woche
  • nach 4 Wochen
  • nach 1 Jahr

Danach sollte einmal jährlich der Zustand der Hornhaut mittels Endothelzellmessung überprüft und dokumentiert werden.

Linsenmodelle

Wir verwenden drei unterschiedliche Phake Intraokulare Linsen, die ARTISAN®, die ARTIFlex® und die ICL Visian®.

Die Artisan®

Die Artisan®-Linse ist eine irisgestützte Kunstlinse. Sie besteht aus bio-kompatiblem Polymethylmethacrylat-Material (PMMA), das seit über 50 Jahren im und am Auge verwendet wird. Die Anwendung von PMMA ist absolut unbedenklich. Es wurde in verschiedenen Studien nachgewiesen, dass das Material jahrzehntelang im Auge verbleiben kann, ohne seine Eigenschaften oder die Stabilität einzubüßen.

Eine Artisan®-Linse ist geeignet bei:

  • Kurzsichtigkeit bis -21 dpt
  • Weitsichtigkeit bis +6 dpt
  • Hornhautverkrümmung bis -7,5 dpt

Die Linse besitzt an den Seiten zwei kleine Bügel und in der Mitte eine klare optische Fläche. Mit den Bügeln wird sie auf der Iris fixiert, die Fläche in der Mitte korrigiert die Fehlsichtigkeit und ist genau an Ihre Sehstärke angepasst.

Im Auge ist diese Artisan®-Linse nur bei ganz genauem Hinsehen zu erkennen – ähnlich einer Kontaktlinse. Die Linse kann durch Ihre Häckchen nicht verrutschen und benötigt keinerlei Pflege.

Die Entwicklung der Artisan®-Linsen

Das einzigartige Befestigungskonzept wurde von Prof. Dr. Worst im Jahre 1978 unter der Bezeichnung “Iris-Claw-Lens” vorgestellt. Anfangs wurde die Linse ausschließlich bei Katarakt-Patienten als Ersatz für die getrübte natürliche Linse eingesetzt.

Der Anwendungsbereich wurde dann auf die Behandlung der Kurz- und Weitsichtigkeit ausgeweitet. 1986 wurde eine Artisan®-Linse zur Korrektur von Kurzsichtigkeit in einem Auge implantiert, ohne dass eine Katarakt vorlag. Natürlich verblieb in diesem Fall die natürliche Linse im Auge, die bei Katarakt-Patienten normalerweise entfernt wird. Die Operation war ein großer Erfolg. Danach wurde der Name von “Iris-Claw-Lens” in Artisan®-Linse geändert. 1992 wurde eine Artisan®-Linse für Weitsichtigkeit entwickelt, 1999 eine zur Korrektur des Astigmatismus. Bis heute wurden weltweit Hunderttausende dieser Linsen implantiert.

Die ARTIFlex®

Die Artisan® und Artiflex®-Linsen sind aus unterschiedlichen Materialien hergestellt. Der optische Abschnitt der Artiflex®-Linse besteht aus Silikon, einem flexiblen Material. Die Artisan®-Linse besteht aus PMMA – einem nicht flexiblen Kunststoff. Dank des flexiblen Materials der Artiflex® lässt sich diese Linse im zusammengefalteten Zustand ins Auge einführen. Das hat den Vorteil, dass dafür nur ein minimaler Einschnitt erforderlich ist (3,2 mm).

Dieser Einschnitt heilt schneller als der etwas größere Einschnitt, der für die Artisan®-Linse erforderlich ist (5 oder 6 mm). Daher wird die Sehfähigkeit bei der Artiflex®-Linse schneller optimiert.

Eine ARTIFLex®-Linse ist geeignet bei:

  • Kurzsichtigkeit von -2 dpt bis -14 dpt

Visian ICL®

Eine Visian ICL® ist geeignet bei:

  • Kurzsichtigkeit von -0,5 bis -18,0 Dioptrien
  • Weitsichtigkeit von +0,5 bis +10,0 Dioptrien

Eine torische Visian ICL® ist geeignet bei:

  • Kurzsichtigkeit von -0,5 bis -18,0 Dioptrien
  • Weitsichtigkeit von 0,0 bis +10,0 Dioptrien
  • Hornhautverkrümmung bis zu +6,0 Dioptrien

Merkmale der Visian ICL® auf einen Blick:

  • Eignung ist unabhängig von der Hornhautdicke
  • Sie ist im Auge unsichtbar
  • Sie kann dauerhaft im Auge verbleiben
  • Sie spüren die Linse nicht
  • Sie kann, falls nötig, wieder entfernt werden
  • In der Regel erreichen Patienten bereits am ersten Tag nach Einsatz der Intraokularlinsen eine sehr gute Sehleistung
  • Die volle Sehleistung ist nach ca. 4 Wochen erreicht
  • Gute Verträglichkeit
  • Kann auch hohe Fehlsichtigkeiten korrigieren

 

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